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Fam. Cantharidae Weichkäfer ( Coleoptera ) |
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Die Canthariden verdanken ihren deutschen Namen dem weichen Außenskelett. Die Larven einiger Arten werden manchmal an warmen Frühlingstagen auf Schneeflächen auffällig und werden als Schneewürmer bezeichnet. |
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Verbreitung |
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Von den weltweit mehr als 4000 Weichkäfer-Arten sind ca. 100 Arten in Mitteleuropa beheimatet. |
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Merkmale |
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Canthariden sind, wie bereits erwähnt, durch ihr weiches Exoskelett gekennzeichnet. Die Elytren sind überwiegend fast pergamentartig dünn. Weichkäfern besitzen einen schmal und langgestreckten Körperbau, es herrschen gelbe und rote Körpertönungen vor. Die Körpergröße liegt meist bei 1-2 cm (maximal 3 cm). Nicht selten ist bei den Weibchen eine Tendenz zur Reduktion von Flügeln und Flügeldecken zu beobachten. |
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Larven Länglich, weich, meist samtig dunkel gefärbt. |
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Biologie |
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Vorkommen |
Die Käfer kann man häufig auf Blüten antreffen, ihre Larven am oder im Boden. |
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Ernährung |
Die Imagines ernähren sich wenig spezialisiert von verschiedensten Insekten und deren Jugendstadien. Als Blattlausfresser kommt ihnen dabei eine gewisse nützliche Bedeutung zu. Daneben fressen sie aber auch gerne zarte Pflanzenteile und Pollen. Auch die Larven sind eher polyphag und ernähren sich von verschiedensten Bodeninsekten, holzzerstörenden Insekten, Nacktschnecken, Blüten und Keimlingen. Die Pollen fressenden Arten tragen in gewisser Weise zur Betäubung bei. |
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Warnfärbung |
Viele Räuber verschmähen Canthariden als Nahrung. Die auffälligen Färbungen können dabei als Warntracht angesehen werden. |
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Entwicklung |
Weichkäfer überwintern im Larvenstadium, was bei Käfern eher seltener vorkommt. Das Puppenlager wird in den obersten Bodenschichten angelegt. Die Larven durchlaufen eine Foetometarmorphose, ein bis zwei Larvenstadien besitzen rudimentäre Anhänge. |
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Bedeutung |
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Einige Arten können durch das Fressen von Jungtrieben (z.B. Cantharius obscura bei Eichen) oder Obstbaumblüten schädlich werden. |
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Beispiele |
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