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Biologie der Zikaden (Auchenorrhyncha) |
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[ Merkmale , Verbreitung , Biologie , Bedeutung , Systematik , Literatur , Links ] |
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Ernährung |
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Fast alle Zikaden sind phytophag, ernähren sich also pflanzlich. Nur bei wenigen Arten vermutet man, daß sie sich von Pilzhyphen ernähren. Mit ihre spezialisierten Saugrüssel stechen Zikaden Pflanzengewebe an und saugen den Pflanzensaft auf (Pflanzensaftsauger). Dabei gibt es jedoch unterschiedliche Formen der Nahrungsaufnahme! |
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Es kann gelegentlich vorkommen, das durstige Tiere auf schweißnasser menschlicher Haut Probeanstiche durchführen, dabei wird jedoch keine Nahrung aufgenommen. |
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Entwicklung |
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Stridulation |
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Bei viele Arten erzeugen Männchen, zum Teil auch Weibchen, artspezifische Gesänge. Diese werden mit Hilfe von Tymbalorganen (Trommelorganen) erzeugt. Sie sitzen am 1. und/oder 2. Abdominalsegment. |
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Bei diesen Tymbalorganen handelt sich um nach außen gewölbte Cuticularplatten. Von Innen setzt ein kräftiger Muskel an, der die Platten bei Kontraktion einwölbt. Diese Cuticularplatten können gelegentlich auch durch einen Deckel geschützt sein. Die Muskeln können 50-180 Kontraktionen/Sekunde ausführen! |
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Hören |
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Singzikaden besitzen Hörorgane (Tympanalorgane) seitlich ventral am 1. Abdominalsegment, Kleinzikaden Becherhaare am Hinterrand des 10. Abdominalsegmentes. |
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Feinde |
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Zikaden haben eine ganze Menge Feinde. Befallen werden sie nicht nur von verschiedensten, Räubern, sondern auch von Parasitoiden, besonders von Dryiiniden (Zikadenwespen) und Pipunculiden (Augenfliegen). Viele Mymaridae und Trichogramatidae befallen Zikadeneier. |
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Schutz durch Schaum |
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Schutz durch Schaum: Manche Arten verstecken sich in einem schaumigem Sekret, dem Kuckucksspeichel. |
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Entwicklungszeiten |
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Zikaden haben teilweise eine lange Entwicklungszeit: Besonders Singzikaden durchlaufen eine mehrjährige Entwicklung, die nordamerikanischen Magicicada septendecim benötigt z.B. 17 Jahre (Siebzehnjahreszikade). |
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