|
Fam. Cercopidae Schaumzikaden [ Auchenorrhyncha ] |
|
|
|
|
Cercopiden dürften den meisten Menschen ein Begriff sein, wenn man sie in den Zusammenhang mit dem Begriff Kuckucksspeichel bringt. Dabei handelt es sich um ein von den Jugendstadien erzeugtes, schaumiges Sekret, in dem sie sich verstecken. |
|
Verbreitung |
|
Weltweit sind ca. 3000 Arten bekannt. Sie sind in allen gemäßigten und warmen Zonen vertreten, in den Tropen jedoch am artenreichsten. |
|
Merkmale |
|
Tiere meist nicht größer als 1.5 cm. |
|
Biologie |
|
Kuckucks- speichel |
Der Kuckucksspeichel wird nicht ausgespritzt, sondern die Tiere lassen den Speichel unter und über den ganzen Körper nach hinten laufen. Durch Ausatmen wird dann Luft in den Speichel geblasen, so daß die schaumige Konsistenz entsteht. Hierzu befindet sich auf der Unterseite des Körpers ein längs verlaufender, nach außen offener Atemkanal. In diesem münden die verlagerten Stigmen. Zum Einatmen wir der Hinterleib aus dem »Kot« gehoben: Die Konsistenz des Speichels kann nur deshalb aufrecht erhalten werden, da die Tiere aus den Malpighischen Gefäßen Substanzen (Mucopolysaccharidae) ausscheiden, |
|
Unterscheidung von anderen Familien |
|
Im Gegensatz zu den Singzikaden besitzen die Schaumzikaden 2 Ocellen. Die Hinterschienen sind drehrund. Von den Buckelzikaden sind sie an der Ausgestaltung der Brust zu unterscheiden. |
|
Beispiele |
|
|
|
|
|
|
|
|
Last
modified: |