Ord. Archaeognatha

Felsenspringer, Bristletails


Die hemimetabolen Felsenspringer (Archaeognatha) wurden früher auf Grund ihrer äußerlichen Ähnlichkeit mit den Zygentoma (Silberfischchen) in der Ordnung der Thysanura (Borstenschwänze) zusammengefaßt.

Verbreitung

Weltweit kennt man etwa 150 Arten, bei uns kommen jedoch nur wenige Arten vor, so Machilis germanicus, Holomachilis maritimus, oder der Küstenspringer Petrobius brevistylis, der in der Spritzwasserzone unserer Meeresküsten vorkommt.


Merkmale

Der Körper dieser mittelgroßen (um 15 mm), primär flügellosen Tiere ist mit Schuppen bedeckt. Die Färbung ist unterschiedlich, teilweise arttypisch, oft finden sich bräunliche Tarnfarben. Auffallend sind die langen fast extremitätenartigen Unterkiefertaster. Die Komplexaugen berühren sich häufig auf der Oberseite.


Biologie

Vorkommen

Die Tiere sind auf feuchtem Gestein, auf Moos oder Baumrinde anzutreffen.

Ernährung

Zur Ernährung nagen sie vor allem an Algen und Flechten.

Entwicklung

Die Fortpflanzung erfolgt zweigeschlechtlich mit indirekter Samenübertragung (über Spermatophoren). Damit verbunden ist ein kompliziertes Paarungsvorspiel. Auch mit Erreichen des Imaginalstadiums finden noch weitere Häutungen statt. Auf diese Weise können verloren gegangene Körperanhänge regeneriert werden. Die Tiere haben eine Lebenserwartung von 2-3 Jahren.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 03.03.02