Verteidigung gegen Räuber

Besonders Wiesenvögel, wie Kiebitz (Vanellus vanellus), Uferschnepfe (Limosa limosa) und Rotschenkel (Tringa totanus) sind häufig Angriffen durch Räuber ausgesetzt.

Als Räuber kommen bei uns besonders in Frage:

Hermelin - Mustela erminea


Rotfuchs - Vulpes vulpes

Hermelin - Mustela erminea

Mauswiesel - Mustela nivalis

Fuchs - Vulpes vulpes

Aaskrähe - Corvus corone

Elster - Pica pica

Rohrweihe - Circus aeruginosus

Aaskrähe - Corvus corone

Elster - Pica pica

Rohrweihe - Circus aeruginosus


Lachmöwe - Larus ridibundus



Lachmöwe - Larus ridibundus


Luftangriffe können dabei effektiver abgewehrt werden als Angriffe durch Bodenfeinde. Eine Möglichkeit der Verteidigung ist zum Beispiel das "Mobbing", ein gemeinsamer Angriff auf den Predator (Räuber), um diesen zu vertreiben. Solche Angriffe werden bei Wiesenlimikolen besonders aggressiv zur Brutzeit durchgeführt. Bei Untersuchungen in NW-Deutschland (Wübbenhorst, 2000) wurden in 92% der beobachteten Fälle Aaskrähen und Rohrweihen durch Wiesenlimikolen vertrieben.

Eine andere Strategie ist das "Verleiten". Die Elterntiere versuchen Räuber vom Nest wegzulocken, in dem sie "kranker Vogel" spielen.


Literatur

  • Wübbenhorst, J. (2000): Verteidungsverhalten von Wiesenlimikolen gegen Prädatoren au der Luft. Vogelwelt 121: 39-44.

Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 31.05.03