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Einschleppung von Schadnagern und kleinen Carnivoren und die Folgen |
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[ Invading Species , Fische , Reptilien , Vögel , Nager & Carnivoren , Wirbellosen ] |
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Von Seefahrern wurden Ratten, Mäuse und Kaninchen in viele Gebiete eingeschleppt und weltweit verbreitet. Hinzu kamen vielerorts verwilderte Hausschweine. |
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Es folgte eine allmähliche Entwaldung, Anlage von Plantagen und demzufolge eine Massenvermehrung von Schadnagern. Um Abhilfe zu schaffen, wurden Wiesel und andere marderartige Raubsäuger (z.B. Mungo) ausgesetzt. Diese vernichteten häufig nicht die Ratten und Kaninchen, sondern stürzten sich vorwiegend auf leichter zu erbeutende endogene Arten, wie z.B. kleine Beuteltiere und Bodenbrüter. |
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Sie verdrängten außerdem autochthone Beutegreifer, wie z.B. Schlangen, Beutelwolf und Beutelmarder und beschleunigten das Aussterben vieler Arten. In den letzten 300 Jahren wurden 200 Tierarten ausgerottet. Auch heute noch wird in einigen Gebieten die Einbürgerung von Musteliden zur Bekämpfung von Ratten erwogen. |
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Der Waschbär (Procyon lotor), so lustig und schön anzuschauen, wurde in manchen Teilen Deutschlands, besonders im Raum Kassel, zu einem echten Problem. In Ausbreitung ist auch der Marderhund (Nyctereutes procyonides) begriffen. |
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