Aminonbildung: Alle Amniota bilden eine Keimscheibe (A1) am animalen Pol des befruchteten Eis aus (superfizielle Eifurchung). Zwischen dem Ekto- und Endoderm wird ein Exocöl (B2) gebildet, das Gewebsflüssigkeit enthält. Es wölbt sich als Amnionfalte (B2) allmählich über den Embryo und schließt ihn in eine Amnionhöhle (C3) ein. In diesem 'Brutaquarium' ist der Embryo vor dem Vertrocknen geschützt. Er bleibt über eine Nabelschnur mit dem Dotter verbunden, den er im Verlauf des Wachstums allmählich aufzehrt. Die Abfallprodukte werden in eine Aussackung der Harnblase, die Allantois (4) geleitet. Die äußere Hülle wird zur Serosa bzw. zum Chorion (5) verstärkt. Bei den Vögeln werden zusätzlich eine Schalenhaut und eine Kalkschicht aufgelagert. Bei den Höheren Säugetieren (Plazentalia) ist der Embryo über die Nabelschnur zunächst mit dem Eidotter und später zunehmend mit der Plazenta verbunden.


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 25.12.02