[ Intro , Merkmale , Systematik ]

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Überkl. Gnathostomata

Reihe Tetrapoda

Klasse

Reptilia - Kriechtiere


  • Körper geschützt durch Hornschuppen oder Hornplatten. Häutungen mit Ausnahme bei den Schildkröten. Vermehrung an Land.
  • Die Nierenexkretion der Reptilien (und Vögel) besteht zu 90% aus Salzen der Harnsäure (nicht aus Harnstoff wie bei den Säugern) und nur zu etwa 10% aus Wasser. Auf diese Weise bleibt der Wasserverlust gering. Reptilien können deshalb auch in ariden Gebieten ( z.B. Wüsten) leben.
  • Nahrung: Carnivor oder herbivor, Gebiß: Zähne oder Hornleisten.
  • Verbesserung der Fortbewegung, Schultergürtel, Beckenknochen, Brustbein.
  • 2 Geruchsorgane: Nase und Vomero-Nasalorgan. Duftstoffe werden mit der gespaltenen Zunge eingeführt.
  • Begattung mit innerer Befruchtung.

Embryonalentwicklung

Embryonen werden durch Amnion und Eihäute geschützt (Amniota).

Amnionbildung: Alle Amniota bilden eine Keimscheibe am animalen Pol des befruchteten Eis aus (superfizielle Eifurchung). Zwischen dem Ekto- und Endoderm wird ein Exocöl gebildet, das Gewebsflüssigkeit enthält. Es wölbt sich als Amnionfalte allmählich über den Embryo und schließt ihn in eine Amnionhöhle ein. In diesem 'Brutaquarium' ist der Embryo vor dem Vertrocknen geschützt. Er bleibt über eine Nabelschnur mit dem Dotter verbunden, den er im Verlauf des Wachstums allmählich aufzehrt. Die Abfallprodukte werden in eine Aussackung der Harnblase, die Allantois geleitet. Die äußere Hülle wird zur Serosa bzw. zum Chorion verstärkt.

Bei den Vögeln werden zusätzlich eine Schalenhaut und eine Kalkschicht aufgelagert. Bei den Höheren Säugetieren (Plazentalia) ist der Embryo über die Nabelschnur zunächst mit dem Eidotter und später zunehmend mit der Plazenta verbunden.


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 26.12.02