Gecko - Geckonidae

Fam. Geckonidae

Geckos

[ Reptilia , Squamata , Lacertilia ]

© John White



Merkmale

  • Kleine Echsen mit großen Köpfen und Augen. Körnige, mitunter höckrige Rückenhaut. Die in Europa lebenden Arten haben einen senkrechten Pupillenschlitz.
  • Meist nachtaktive Tiere. Benutzen zum Jagen in erster Linie den Gesichtssinn (Augentiere). Die Augen werden ähnlich wie bei den Schlangen von einer durchsichtigen Brille bedeckt und können nicht geschlossen werden. In Wirklichkeit besitzen Geckos Augenlider, die jedoch bei den meisten Arten miteinander verwachsen sind. Im Unterlied bildet sich ein durchsichtiges Fenster. (Kein Lidschlag, starrer Blick).
  • Besitzen im Gegensatz zu anderen Echsen eine Stimme (Quieken, Bellen).
  • Viele Geckos sind hervorragende Kletterer und besitzen zusätzlich zu ihren Krallen raffiniert gebaute Haftscheiben an den Zehen, die an ihrer Unterseite mit einer Vielzahl haarähnlicher Strukturen (Setae) bedeckt sind. Geckos fügen beim Klettern die Enden dieser Setae in winzige Spalten und Unebenheiten und können so mit Leichtigkeit an scheinbar glatten und senkrechten Wänden ja sogar an Decken nach Insekten jagen.

Unterschiedliche Ausbildung der Zehen und Setae bei verschiedenen Gecko-Arten.

  • Unterschiedliche Ausbildung der Zehen und Setae bei verschiedenen Gecko-Arten.
  • Die meisten Arten legen hartschalige Eier, meist jeweils zwei, die an den Wänden in Spalten geheftet werden.

Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 31.05.02