Die Zähne der Säugetiere

[ Zähne , Zahnformel , Beispiele ]


Bezüglich des Gebißes sind die Säuger durch 2 Merkmale gekennzeichnet:

  • Ein heterodontes Gebiß gekennzeichnet, d.h., die einzelnen Zähne sind unterschiedlich ausgebildet.
  • 2 Zahngeneartionen (Milch- und Dauergebiß).

Ausnahmen: z.B. das homodonte Gebiß der Zahnwale, das sich aber sekundär aus dem heterodonten Gebiß abgeleitet hat.


Es werden folgende Zahntypen unterschieden:

Schneidezähne

Eckzähne

Backenzähne

Backenzähne sind zu untergliedert in die

Prämolaren, also die Backenzähne, die schon im Milchgebiß vorhanden sind,

Molaren, die Backenzähne, die dahinter liegen.


Die Bezahnung der einzelnen Arten ist meist speziell angepaßt, die Zahl der Zähne ist bei älteren Säugetieren höher als bei jüngeren Gruppen.



Entstehung der Zähne

In der Mundhöhle bildet sich eine Epithelverdickung, die schließlich in das Bindegewebe einwächst. Von dieser Epithelverdickung sondern sich glockenförmige Bereiche ab, deren innere Zellage (Inneres Schmelzepithel) die Gußform für die zukünftige Zahnkrone darstellt. In die Glockenform selbst wachsen Mesenchym, Blutgefäße und Nerven ein (Pulpa). Die Mesenchymzellen bilden ebenfalls einen epithelartigen Verband und produzieren eine Grundsubstanz, die später verkalkt.

Schließlich beginnen die Inneren Epithelzellen mit der Schmelzbildung. Es entstehen Zahnkrone und Wurzel. Durch die Verlängerung der Wurzel wird der Zahn schließlich aus dem Bindegewebe herausgeschoben.


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 28.01.03