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U.-Ord. Ruminantia Wiederkäuer [ Mammalia , Ungulata , Artiodactyla ] |
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Merkmale |
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Stärker spezialisiert. Paarzeher ohne Rüsselscheibe. Außenzehen zurückgebildet, zeichnen sich nicht im Trittsiegel ab. Mittelhand- bzw. Mittelfußknochen zum Kanonenbein verwachsen. |
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Gebiß reduziert. |
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Hornplatte im Oberkiefer statt Schneidezähne. Prämolaren molarisiert, bzw. wie Backenzähne ausgebildet. Im Unterkiefer sind die Eckzähne den Schneidezähnen angeglichen . |
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Magen |
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Die Nahrung gelangt zunächst in den Pansen (Rumen). Dort wird die Nahrung eingeweicht. Im Pansen sind außerdem zahlreiche Mikroorganismen, z.B. Hefen, Bakterien und Protozoen (Ciliaten) konzentriert, die Kohlehydrate ( i.e. Linie Zellulose) abbauen und Eiweiß aufbauen. Diese Symbionten verfügen außerdem über das Ferment Zellulase, das von den Wirbeltieren nicht gebildet werden kann. Der Pansen ist somit eine große zellulosezersetzende Gärkammer. Feine Nahrungspartikel werden zwischen Netzmagen und Pansen hin- und herbewegt. Gröbere Bestandteile werden über die Schlundrinne hochgewürgt und feiner zerkleinert (Wiederkäuen). Sie gelangen dann erneut in den Pansen. Beim Verdauungsvorgang mit Hilfe der Symbiontenflora entstehen hauptsächlich Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure. Im Blättermagen wird Wasser absorbiert und zurückgewonnen. Erst im Labmagen werden die Mikroorganismen mit Salzsäure, Pepsin und Labferment abgetötet und sodann im anschließenden Darm verdaut. Auf diese Weise werden Kohlehydrate, vor allem Zellulose, in Eiweiß umgewandelt. Wiederkäuer sind somit sehr spezialisierte Pflanzenfresser (Herbivore). |
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Systematik |
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Die Vertreter der Cervidae und Bovidae sind vor allem an Merkmalen des Schädels zu unterscheiden. |
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