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Ord. Perissodactyla Unpaarhufer
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Unpaarhufer gehören mit zu der am besten durch Fossilien belegten Säugetierordnung. Sämtliche Unpaarhufer lassen sich auf die Phenacodontiden (Phenacodontoidea) zurückführen, die im Alttertiär auftraten. Lange Zeit hatte man die Verwandtschaft der äußerlich sehr unterschiedlichen Nashörner, Pferde, Zebras und Tapire nicht erkannt. Erst Richard Owen (1804-1892) erkannte diese Verwandtschaft und 'schuf' die Unpaarhufer. Er erkannte, daß bei all diesen Vertretern die ideale Mittelachse der Gliedmaßen bis zum Huf durch eine Zehe verläuft, unabhängig davon, wie viele Zehen die Angehörigen dieser Gruppe nun auch besitzen. |
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Merkmale |
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Mittelgroße bis große Tiere mit einfachem Magen, die Gallenblase fehlt. Finger und Zehen huftragend (Ausnahme einige ausgestorbene Vertreter, die noch durch Klauen gekennzeichnet sind). Das Körpergewicht der Tiere ruht hauptsächlich oder ganz auf der 3. Zehe der Vorder- und Hinterbeine: |
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Nashörner: 4 Zehen |
Tapire: 3 Zehen |
Einhufer: 1 Zehe |
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Biologie |
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Unpaarhufer sind Pflanzenfresser, die sich auch von harten Gräsern ernähren können. Die Vertreter, besonders die Einhufer, sind zu schnellem Laufen befähigt. |
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Systematik |
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Nur wenige Familien und Arten: |
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Zebras |
Pferde |
Esel |
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