Equus quagga Gmelin, 1788

Steppenzebra

[ Mammalia , Ungulata , Perissodactyla , Equidae ]

© Gerald and Buff Corsi



Verbreitung

Steppengebiete vom südlichen Sudan und Südäthiopien bis nach Süd- und Südwestafrika.


Merkmale

KL 240 cm, SL 50 cm, SH bis 135 cm, G: bis 300 kg. Die nördlichen Formen besitzen deutlich schwarze Streifen auf weißem Grund. Nach Süden hin ändert sich die Grundfarbe zunehmend ins gelblich-bräunliche, auch das Ausmaß der Beinstreifung verringert sich.


Biologie

Sowohl als Einzeltiere, als auch in großen Herden anzutreffen. Bei den Herden handelt es sich um gegeneinander abgegrenzte Familiengruppen und Hengstgruppen. Die bis zu 20 Tiere starken Familiengruppen bestehen jeweils aus einem Hengst, einer Reihe von Stuten (1 bis 6) und Jungtieren. Die Gruppen sind dauerhafte Verbände, es sind Fortpflanzungsgemeinschaften. Stirbt ein Hengst, wird die Gruppe von einem anderen Hengst übernommen. Junghengste verlassen die Gruppe im Alter von 1 bis 4 Jahren. Auch Jungstuten verlassen die Gruppe, sie werden von Hengsten gegen den Willen des Vaters 'entführt'. Hierdurch wird jedoch eine Inzucht vermieden. Steppenzebras sind nichtterritorial, beanspruchen also gegenüber anderen Artgenossen keine Gebiete.

Tragzeit 1 Jahr, 1 Junges mit einem Geburtsgewicht von 30 kg.

Steppenzebras nehmen auch hochgewachsenes nährstoffarmes Gras als Nahrung an. Hierdurch erschließen sie anderen Savannentieren neue Weidegebiete, die dieses Langgras nicht nutzen können. In der Serengeti kann man eine Weidefolge beobachten: Steppenzebras > Gnus > Gazellen.


Systematik

6 Unterarten, das Quagga (E. q. quagga) wurde Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet.




Damara-Steppenzebra - Equus quagga antiquorum

Böhm-Steppenzebra - Equus quagga boehmi

Selous-Steppenzebra - Equus quagga selousi

Chapman-Steppenzebra - Equus quagga chapmai

Damara-Steppenzebra - Equus quagga antiquorum

Burchelli-Steppenzebra - Equus quagga burchelli




Burchelli-Steppenzebra - Equus quagga burchelli

Quagga - Equus quagga quagga




Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 11.07.02