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Ovis ammon musimon (Pallas, 1811) Mufflon |
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Das Mufflon Ovis ammon musimon ist die westliche (und kleinste) Unterart des Wildschafs, Ovis ammon. Es wurde wahrscheinlich erst in geschichtlicher Zeit in den Mittelmeerraum eingeführt. Von Sardinien und Korsika wurde das Mufflon als Park- und Jagdwild in Mitteleuropa eingeführt. Da Mufflons mit Hausschafen und anderen Wildschafen nahezu unbegrenzt kreuzbar sind, gibt es nur wenige reine Bestände. |
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Körper |
Glattes Haarkleid, Widder im Sommer fuchsrotbraun, meist mit weißlichem Sattelfleck. Schaf bräunlich. Im Winter beide Geschlechter dunkler. Widder mit schneckenförmig eingedrehten Hörnern bis zu 80 cm Länge, Schafe mit wesentlich kleineren, leicht nach rückwärts gebogenen Hörnern (auf Korsika) oder ohne Hörner (auf Sardinien). |
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Lebensraum |
Ursprünglich in offenen Gebirgslandschaften, auf steinigen, trockenen Böden. In Mitteleuropa eingebürgert in Laub- und Mischwaldgebieten, im Flachland und Mittelgebirgen. |
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Lebensweise |
Bildet meist kleine Rudel mit einem älteren Schaf als Leittier. Böcke außerhalb der Brunftzeit oft in eigenen Verbänden. In der Brunftzeit Kämpfe der Böcke um die Schafe, vor allem mit gegenseitigen Rammstößen der eingedrehten Hörner, um den Konkurrenten abzudrängen. |
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Nahrung |
Herbivor, breites Nahrungsspektrum, entrindet auch Waldbäume, verhindert weitgehend das Aufkommen von Baumbewuchs. |
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Forstpfl. |
Brunft im Oktober/November. Tragzeit ca. 5 Monate. Setzzeit März/April, 1-2 Lämmer. Säugezeit ca. 6 Monate. |
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