Trichechus manatus

Fam. Trichechidae

Rundschwanzseehkühe

[ Mammalia , Sirenia ]

© Eva Hejda


Merkmale

Große robbenähnliche, walzenförmige Tiere. Haut runzelig, fast nackter, mit dicker Speckschicht.

Kopf: Vorderschnauze beborstet, schwach nach unten gebogen. Die Oberlippe ist tief dreigeteilt, die Seitenteile sind beweglich. Die kleinen Augen sind mit Nickhaut und Tränendrüsen ausgestattet. Ohrmuscheln fehlen.

Gebiß: Die Kieferpartien sind mit hornigen Reibplatten besetzt. Im Unter- und Oberkiefer je 2 verlorengehende Incisivi. Prämolaren und Molaren sind niedrigkronig, schmelzumgeben und zementlos, die Wurzeln sind geschlossen. Sie wandern allmählich nach vorne, wo sie schließlich ausfallen. Gesamtzahl im Ober- und Unterkiefer 10, davon jedoch je nur 6 gleichzeitig vorhanden.

Extremitäten: Die Vordergliedmaßen sind als Flossen ausgebildet, besitzen 5 Finger, die Nägel sind verkümmert. Die Hintergliedmaßen sind äußerlich geschwungen. Quergestellte, spatelförmig abgerundete Schwanzflosse.

2 brustständige Zitzen, woher sich die deutschen Namen Meeresjungfrau oder Sirene ableiten.

Biologie

Seekühe sind gesellig lebende Wasserpflanzenabweider in Flachküsten und Süßgewässern der westlichen und östlichen Mittelatlantikküsten.


Systematik

Die Familie umfaßt 1 Gattung mit 3 Arten, davon tritt eine in Westafrika auf:



Afrikanischer Manati, Lamantin - Trichechus senegalensis

Nagel-, Florida-, Karibik- od. Westindien-Manati - Trichechus manatus

Fluss- oder Südamerikanischer Manati - Trichechus inunguis


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 21.07.02