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Fam. Trichechidae Rundschwanzseehkühe |
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Merkmale |
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Große robbenähnliche, walzenförmige Tiere. Haut runzelig, fast nackter, mit dicker Speckschicht. Kopf: Vorderschnauze beborstet, schwach nach unten gebogen. Die Oberlippe ist tief dreigeteilt, die Seitenteile sind beweglich. Die kleinen Augen sind mit Nickhaut und Tränendrüsen ausgestattet. Ohrmuscheln fehlen. Gebiß: Die Kieferpartien sind mit hornigen Reibplatten besetzt. Im Unter- und Oberkiefer je 2 verlorengehende Incisivi. Prämolaren und Molaren sind niedrigkronig, schmelzumgeben und zementlos, die Wurzeln sind geschlossen. Sie wandern allmählich nach vorne, wo sie schließlich ausfallen. Gesamtzahl im Ober- und Unterkiefer 10, davon jedoch je nur 6 gleichzeitig vorhanden. Extremitäten: Die Vordergliedmaßen sind als Flossen ausgebildet, besitzen 5 Finger, die Nägel sind verkümmert. Die Hintergliedmaßen sind äußerlich geschwungen. Quergestellte, spatelförmig abgerundete Schwanzflosse. 2 brustständige Zitzen, woher sich die deutschen Namen Meeresjungfrau oder Sirene ableiten. |
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Biologie |
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Seekühe sind gesellig lebende Wasserpflanzenabweider in Flachküsten und Süßgewässern der westlichen und östlichen Mittelatlantikküsten. |
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Systematik |
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Die Familie umfaßt 1 Gattung mit 3 Arten, davon tritt eine in Westafrika auf: |
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Nagel-, Florida-, Karibik- od. Westindien-Manati - Trichechus manatus |
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