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Marmota marmota (Linnaeus, 1758) |
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Alpenmurmeltier - Alpine Marmot |
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Das Alpenmurmeltier wird auch Mankel, Murmandl oder Murmel genannt und darf bei uns nicht bejagt werden. |
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Verbreitung |
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Eiszeitrelikt in den Alpen (ähnlich wie Schneehase, Schneemaus und Schneehuhn). Zwei Unterarten: M.m. marmota in den Alpen und M. m. latirostris in den Karpaten. Erstere Subspezies auch in folgenden Gebirgen erfolgreich eingebürgert: Ostalpen, Pyrenäen, Jura, Schwarzwald und Bayerischer Wald. Verwandte Arten über Eurasien und Nordamerika verbreitet. Lebensraum: Almen und offenes Felsgelände oberhalb der Waldgrenze bis zur Gletscherregion. Bevorzugt Südhänge. |
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Merkmale |
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Größter Vertreter der Hörnchen. Hasengroß, sehr kurze Ohren. Füße kräftig, mit stumpfen Grabklauen. Färbung aschgrau bis rötlich-gelb. Kopfoberseite dunkler, Schnauze breit, heller. Augenhöhlen befinden sich hoch am Schädeldach, ähnlich wie bei den Zieseln. Geschlechter schwer zu unterscheiden. |
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Zahnformel |
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Typisches Nagergebiß: Je ein starker Schneidezahn (Nagezahn) je Kieferhälfte, keine Eckzähne, die Zahl der Backenzähne ist verringert. |
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Biologie |
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Lebensweise: Gräbt ca. 3m tiefe und bis zu 10m lange Erdhöhlen mit Wohnkessel, Vorrats- und Schlafröhren. Lebt in kolonieartigen Familienverbänden. Wach-, Spiel- und Staubbadeplätze. Reviermarkierung durch Reiben der Wangendrüsen am Boden. Feindabwehr: Schwanzauf- und abschlagen, Absonderung von Harn und eines übelriechenden Sekrets aus den Analdrüsen. Häufiges Beutetier des Steinadlers. |
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Nahrung: Süßgräser, Kräuter, Wurzeln, Blüten, Samen und Früchte. |
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Fortpflanzung: Ranzzeit im April und Mail. Nach 5 Wochen werden 2-6 nackte und blinde Jungen geboren, die im 2. Jahr ausgewachsen sind. |
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Winter: Echter Winterschläfer. Ca. 6 Monate Winterschlaf im fest verschlossenen Bau. Nistmaterial (trockenes Heu) wird vor und nach dem Winterschlaf erneuert. |
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