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Mus musculus musculus Hausmaus |
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Merkmale |
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Obere Nagezähne etwas eingekerbt. Kommensale Formen einheitlich mausgrau, freilebende graubraun. Schwanz länger als Körper, nackt, dunkel, Schuppenringe deutlich sichtbar. Schwanzwurzel etwas verdickt. Charakteristischer muffiger Geruch. Zahlreiche Rassen. Albinoformen werden als Versuchstiere genutzt (Labormaus). |
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Verbreitung |
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Ursprünglich granivorer Bewohner arider Steppen und Wüstengebiete z.B. inmitten der Sahara, wo die Hausmaus in Wadis und Senken die vom Wind zusammengewehten Sämereien sammelt. Mit dem Handelsverkehr, Getreideanbau (Kultursteppe) und der Vorratshaltung in trockenen Lagerräumen weltweit verschleppt. Kulturfolger. In Nord- und Mitteleuropa jedoch Bestandesrückgang seit Beginn dieses Jahrhunderts aus bislang nicht geklärten Gründen. |
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Biologie |
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Lebensraum: In den temperierten und kalten Klimazonen an menschliche Siedlungen gebunden. In den Subtropen und Tropen und Gebieten mit milden Wintern (z.B. Westfrankreich, Irland) auch unabhängig vom Menschen ganzjährig im Freien lebend. Kann jedoch bei gutem Nahrungsangebot auch in den Kühlhallen der Schlachthäuser leben. |
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Bedeutung |
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Pflanzenschädling insbesondere in Mais-, Getreide und Sonnenblumenfeldern, vor allem in ariden Gebieten (z.B. Australien) und in Gewächshäusern. Vorrats- und Materialschädling weltweit. Verbreitung von Krankheitskeimen. In den australischen Eukalyptuswäldern neben der Hausratte oft das einzige höhere Säugetier. |
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