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Bedeutung der Erdmaus - Microtus agrestis |
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Dichten: Die Erdmausdichte erreichte in Süddeutschland etwa bis zu 100, in Finnland bis zu 300 Individuen pro ha. Zyklische Massenvermehrung in 3- bis 4jährigen Intervallen wurden in Nordwestdeutschland, in Bayern und in Finnland beobachtet. |
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Bei Nahrungsmangel benagt sie vor allem Rinde am Stammfuß von Forstpflanzen. Dabei wird auch der Splint verletzt. Vollständig geringelte Pflanzen können absterben. Bei lockerem Boden werden die Wurzeln benagt. Als schlechter Kletterer werden obere Bereiche des Stammes nur bei höherer Schneelage befressen. Befallen werden vor allem Hainbuche, Rotbuche, Bergahorn, Pappeln, Birke, Lärche, Fichte, Erle und Kiefer. |
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Vergleich Nagespuren der Erdmaus und der Rötelmaus |
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Erdmausschaden an einer Fichtenkultur. |
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Älterer Erdmausschaden am Stammfuß. |
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Eine Prognose der Populationsentwicklung ist mit einiger Wahrscheinlichkeit anhand der Fertilität der Tiere möglich. Vorhersagen anhand des Witterungsverlaufes oder der zyklischen Populationsdichteschwankungen sind dagegen wesentlich unzuverlässiger. Insofern sind Probefänge in jedem Fall notwendig. |
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