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Lepus timidus |
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Schneehase |
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[ Mammalia , Lagomorpha , Leporidae ] |
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Merkmale |
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Im Winter weiß mit Ausnahme in einigen Gebieten Nordeuropas (z.B. Irland), im Sommer ähnlich wie der Feldhase gefärbt, jedoch mit graublauem Farbstich. Ohren und Schwanz kürzer als beim Feldhasen (Bergmann'sche Regel!). Nach vorne gelegt erreichen die Ohren die Schnauzenspitze. Schwanz immer weiß. Ohroberhälfte auch im Winter schwarz gerandet. Nasenbeinnaht etwa 1/3 kürzer als beim Feldhasen. Mischlinge zwischen Schneehase und Feldhase kommen vor, sind aber wahrscheinlich unfruchtbar. |
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Verbreitung |
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Während der Eiszeit in ganz Eurasien verbreitet. Heute Eiszeitrelikt in den Alpen, im Altai und im Norden Eurasiens und Amerikas circumpolar verbreitet (nordisch - alpine Disjunktion). |
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Biologie |
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Lebensraum |
Tundra- und Taiga. In den Alpen oberhalb 1000 m. Ähnlich wie das Schneehuhn Bewohner der Schneeregion. |
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Lebensweise |
Besonders im Winter mehr tagaktiv als der Feldhase. Läuft weniger schnell und weniger hakenschlagend als der Feldhase. |
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Nahrung |
Herbivor, verzehrt auch Flechten und Heidekraut, benagt im Winter in stärkerem Ausmaß als der Feldhase die Rinde verschiedener Baumarten, vor allem der Vogelbeere, die jedoch sehr regenerationsfähig ist. |
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Fraßspuren |
Benagt noch häufiger Gehölze als der Feldhase, z.B. Weißerle, Vogelbeere. Schadbild nicht vom Feldhasen unterscheidbar. |
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