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Ursus arctos Braunbär |
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Merkmale |
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Körper besonders groß und kompakt gebaut (2-3 m, 150-800 kg). Einheitlich braun. Guter Geruchssinn. |
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Verbreitung |
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Lebensraum |
Ursprünglich nahrungsreiche und heterogene Laubmischwälder, heute in entlegene Gebirgszonen abgedrängt. Aufspüren der letzten Exemplare in der Brenta mit Hilfe gezähmter Bären. Fristen heute ihr Leben in nahrungsarmen Refugien. Nahrung vielseitig. Spezialisierung. 1n den Südalpen auf Weidetiere angewiesen. Entschädigung. Trotz gelegentlicher Übergriffe kein Kulturfolger im Gegensatz zu den in Nordamerika lebenden Schwarzbären. Einzelgänger, scheu, Lager in Windbrüchen, Dickungen. |
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Fortpflanzung |
Ein Weibchen kann alle 2-4 Jahre Junge zur Welt bringen. Die Paarungszeit erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Paarung selbst kann sich über eine Stunde dauern. Die Tragzeit liegt zwischen 6 und 9 Monaten. Im Winterlager werden i.d.R. 1-2 nur etwa rattengroße, nackte und blinde Jungtiere zur Welt gebracht. Die Bärin verläßt das Winterlager nicht, sondern widmet sich ausschließlich der Jungenaufzucht. Die jungen Bären werden etwa 2 Jahre von der Mutter geführt. |
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Überwinterung |
Kein echter Winterschläfer, Winterruhe. |
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Kulturgeschichte |
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Zukunft der Bären in Europa? |
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Wiedereinbürgerung bereits vor dem 2. Weltkrieg diskutiert. Fachleute befürchten jedoch Konflikte mit der Bevölkerung, Tourismus. Kein Streicheltier. In der Slowakei wurden 26 Menschen allein in den Jahren 1985-1987 von Bären angegriffen, wovon 20 ins Krankenhaus gebracht werden mußten. Von Todesfällen wird wiederholt auch aus Nordamerika berichtet. |
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Großer Raubsäuger, kein geeignetes Gebiet in Deutschland vorhanden. Ausweg: Deutschland beteiligt sich an entsprechenden internationalen Projekten z.B. in Italien. Der Staat zahlt Entschädigungen für gerissene Schafe. Magnet für den Tourismus. |
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