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Der Vogelflug |
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Der fliegende Vogel muß drei Kräfte überwinden: Schwerkraft, Luftwiderstand und Luftwirbel, die ihn zum Absturz bringen könnten. Der Schwerkraft wirkt der Vogel durch Abschlag des Flügels entgegen. Der körpernahe Teil des Flügels sorgt dabei für den Auftrieb. Die Federn an der Flügelspitze treiben den Vogel vorwärts. Sie werden nach oben gebogen und bekommen damit eine den Luftwiderstand überwindende Propellerwirkung. Beim Flügelaufschlag werden die Schwungfedern in Jalousiestellung gebracht, so daß die Luft hindurchströmen kann. Manche Kolibriarten erreichen 200 Flügelschläge pro Sekunde. Kräftige Brustmuskel erreichen bei manchen gut fliegenden Arten etwa 1/3 des gesamten Körpergewichts. Fliegen ist angeboren. Auch Jungvögel, die niemals Flügelbewegungen ausführen konnten, fliegen am gleichen Tag wie ihre trainierten Nestgeschwister. Aller-dings haben sie größere Schwierigkeiten bei der Landung. Segelflug, bzw. Motorflug mit starren Flügeln ist wesentlich einfacher und leichter zu beherrschen (Lilienthal). |
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