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Das Verdauungssystem der Vögel |
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[ Organe ] |
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Zunge sehr variabel gestaltet. Spechte und Kolibris haben sehr lange Zungenbeinhörner, die sich hinten um den Schädel herumlegen und ein weites Vorschnellen der Zunge ermöglichen. Die Speiseröhre erweitert sich bei vielen Arten zu einem Kropf, der teils zur Aufbewahrung Nahrung vor allem für den Nahrungstransport zu den Nestlingen, teils durch Absonderungen im Kropf befindlicher Drüsen zum Erweichen harter Samen oder der Brutpflege zum Füttern der Jungen mit dem Kropfinhalt bzw. der Kropfmilch (Finken, Tauben) dient. Die Erzeugung der Kropfmilch wird unter dem Einfluß des Hypophysenhormons Prolaktin angeregt (s. Hormone im Anhang). Der unterste Teil der Speiseröhre ist vor dem Eintritt in den Magen erweitert und drüsenartig (Vormagen). Der Magen hat verschiedene Beschaffenheit je nach der Qualität und Konsistenz der Nahrung, die er verarbeiten soll. Er ist schwachwandig und drüsenreich (Drüsenmagen) bei Vögeln, die weiche Nahrung zu sich nehmen, sehr dickwandig, verhornt und muskulös (Muskelmagen) bei Körnerfressern und Arten, die harte Früchte oder andere Vegetabilien verzehren wie z.B. Hühnervögel. Zur mechanischen Zerkleinerung der Nahrung verschlucken diese Vögel auch kleine Steinchen (Grit), um auf diese Weise die fehlenden Zähne zu ersetzen. Eine auffällige Beschaffenheit hat der Magen des Kuckucks. Er vertilgt bevorzugt haarige Raupen. Die abgebrochenen Borsten der verzehrten Raupen bohren sich in die Magenwand ein und polstern den Magen innen allmählich vollständig mit Haaren aus. |
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