- Federn werden aus Keratin
(Horn) gebildet, einem wasserunlöslichem, enzymresistenten
Proteinkomplex.
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Eine Feder entsteht aus einem
teilweise in die Haut eingesenkten Follikel, dem Federbalg.
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An der Basis dieses Follikels sitzen
teilungsaktive Federkeimzellen.
Diese teilen sich sehr schnell und bilden eine Hornröhre,
die von einer dünnen Federscheide
umgeben ist und bald aus dem Balg hervortritt. In der Hornröhre
befindet sich die Pulpa, die Nerven
und Blutgefäße enthält. Bei weiteren Teilungen
der Röhrenzellen entstehen Leisten, die von den äußeren
Enden her in Keratin umgewandelt werden. Im typischen Fall
laufen diese Leisten zu einem Strang zusammen und bilden den
Federschaft (Rachis). Die
Federscheide springt an der Spitze auf und entläßt
das neue Federbüschel.
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Im Laufe der Zeit bildet sich die
Pulpa zurück. Am Grunde des Federschaftes entsteht durch
Verhornung die hohle Federspindel
(Calamus). Am Spulenende (dem unteren Nabel) bildet sich
schließlich eine Abschlußkappe.
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Die fertige Feder erscheint zunächst
als Röhre, die bis auf einen unteren kleineren Teil
aufgeschlitzt wird. Am Übergang vom Rachis zur Spindel
befindet sich eine kleine Grube der obere Nabel.
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