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Vogelfauna |
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Die Vogelfauna eines Gebiets besteht aus Wintergästen, Durchzüglern und Brutvögel. Für die Erhebung des Vogelbestandes in einem bestimmten Gebiet sind spezielle Verfahren der Vogelzählung und der Bestandserhebung entwickelt worden. Hinsichtlich der bevorzugten Brutorte kann man zunächst zwischen Freibrüter und Höhlenbrüter unterscheiden. Die Freibrüter kann man weiterhin unterteilen in Bodenbrüter, Wiesenbrüter, Buschbrüter, Kronenbrüter und solche mit speziellen Brutorten wie z.B. Schwimmnestern auf dem Wasser. Höhlenbrüter nisten in Bäumen, Felshöhlen oder Felsnischen. Die Baumhöhlenbrüter, allen voran die Spechte, sind in ganz besonderer Weise an den Baum bzw. den Wald angepaßt. Die Vogelarten eines bestimmten Gebietes, beispielsweise eines Waldes, nutzen außerdem verschiedene ökologische Nischen. Sie suchen ihre Nahrung am Waldboden, am Baumstamm oder in den Baumkronen. Die Nahrung kann vorwiegend aus Insekten, Früchten oder Vegetabilien bestehen. Demzufolge kann man verschiedene nahrungsökologische Gilden der Waldvögel unterscheiden: Beispielsweise carnivoren Bodenvögel (Drosseln), herbivore Kronenvögel (Gimpel, Buchfink) oder Stammabsucher (Baumläufer, Kleiber). Rezente Avifauna: Ca. 9000 Arten in 150 Familien, davon brüten in Deutschland heute noch rund 220 Vogelarten. |
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Hinweis |
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Für faunistische Aufnahmen sind die PC-Programme AVIDAT und MAPPER als Hilfsmittel von Prof. Dr. Walter Bäumler gegen einen geringen Unkostenbeitrag erhältlich. Sie können aber auch von der Homepage des Lehrstuhls für Tierökologie der TU München kostenlos heruntergeladen werden. |
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