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Zoochorie |
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griech. zoon = Tier, Lebewesen, chorein = wandern, umherstreifen |
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Viele Baumarten, besonders solche mit großen Früchten, sind an die Verbreitung durch Tiere angewiesen, was man als Zoochorie bezeichnet. |
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Vögel |
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Die Misteldrossel ist erheblich an der Ausbreitung der Misteln beteiligt, deren Früchte sie frißt und die Kerne wieder an anderer Stelle ausscheidet. |
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Ein anderes gutes Beispiel sind Eichelhäher und Tannenhäher, die die Samen der Pflanzen verbreiten. |
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Säugetiere |
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Auch bei Säugern kommt Zoochorie nicht selten vor: So verschleppten viele Mäuse gerne Samen von Waldbäumen und legen kleine Vorratslager davon an. Andere tragen zur Verbreitung von Mykorrhiza-Sporen bei, indem sie die Fruchtkörper fressen. Solche Mykorrhiza-Pilze sind wichtige Symbionten von Bäumen. Manche unterirdisch fruktifizierende Pilze, wie Trüffel und andere Ascomyceten, sind geradezu auf diese Nagerarten angewiesen. |
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