Zoochorie


griech. zoon = Tier, Lebewesen, chorein = wandern, umherstreifen

Viele Baumarten, besonders solche mit großen Früchten, sind an die Verbreitung durch Tiere angewiesen, was man als Zoochorie bezeichnet.

Vögel

Die Misteldrossel ist erheblich an der Ausbreitung der Misteln beteiligt, deren Früchte sie frißt und die Kerne wieder an anderer Stelle ausscheidet.

Ein anderes gutes Beispiel sind Eichelhäher und Tannenhäher, die die Samen der Pflanzen verbreiten.

Nucifraga caryocatactes - Tannenhäher

Säugetiere

Auch bei Säugern kommt Zoochorie nicht selten vor: So verschleppten viele Mäuse gerne Samen von Waldbäumen und legen kleine Vorratslager davon an. Andere tragen zur Verbreitung von Mykorrhiza-Sporen bei, indem sie die Fruchtkörper fressen. Solche Mykorrhiza-Pilze sind wichtige Symbionten von Bäumen. Manche unterirdisch fruktifizierende Pilze, wie Trüffel und andere Ascomyceten, sind geradezu auf diese Nagerarten angewiesen.


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Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 26.11.02