Wacholderdrossel - Turdus pilaris

Turdus pilaris

Wacholderdrosse - Fieldfare

[ Aves , Passeriformes , Turdidae ]

aus : Naumann



Merkmale

Leicht zu erkennen: Lebhafter gefärbteres Gefieder als die anderen Arten, grauer Rücken, weißer Augenstreif.

Biotop

Birken, Erlen und Koniferenwälder, oft am Waldrande oder an Lichtungen.

Nahrung

Nahrungssuche am Boden - Invertebraten (Insekten, Regenwürmer), Baumfrüchte im Herbst und Winter.

Brut

Wacholderdrosseln sind gesellige Tiere, die oft in kleinen Kolonien von 3 bis 10 Paaren brüten. Die Nester werden gerne in Bäumen in mehreren Metern Höhe auf Astgabeln angelegt. Als Unterlage dient eine Erd- oder Lehmschicht. Meist findet man ca. 5 Eier je Gelege, die in 14 Tagen erbrütet werden. Die Jungtiere werden 2 Wochen gefüttert, verbleiben nach dem Flüggewerden dann aber noch in kleineren Trupps bei den Alttieren.

Winter

Standvogel, zieht nur in sehr kalten Wintern nach Westen oder in die Mittelmeerregion.

Sonstiges

Die Wacholderdrossel wurde früher auch »Krammetsvogel« genannt. Das Wort leitet sich von Krummet = »kurz geschnittene Wiese« ab und bedeutet soviel wie der »Vogel der im Krumet herumhüpft«. Sie wurde zu diesen Zeiten in beköderten Roßhaarschlingen gefangen und als Delikatesse verkauft.


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 02.07.02