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Loxia curvirostra Fichtenkreuzschnabel [ Aves , Passeriformes , Fringillidae ] |
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aus : Naumann |
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Merkmale |
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Schnabel mittelstark, an Fichtenzapfen angepaßt: Ober- und Unterschnabel überkreuzt (Zweckmäßig für das Aufspleißen von Zapfenschuppen, um an die nährstoffreichen Nadelholzsamen zu gelangen). Papageienartiges Verhalten bei der Futtersuche an Nadelbäumen. Etwas größer als Haussperling. Kopf groß, Schwanz kurz, tief eingekerbt, auch im Flugbild gut erkennbar. Männchen und Weibchen verschieden: Männchen ziegelrot, leuchtend rot am Bürzel. Flügel und Stoßfedern dunkler. Weibchen olivfarben, Bürzel gelb, Unterseite gelblich. Wellenförmiger Flug. Gesellig, meist in Schwärmen. |
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Biologie |
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Lebensraum: Nadelwälder, vor allem montane Fichtenwälder. Die herabgefallenen Zapfen mit aufgespleißten Schuppen verraten die Anwesenheit der Kreuzschnäbel. Nahrung: Vorwiegend Fichtensamen, die zumeist auf den Fichtenbäumen in situ aus den Zapfen entfernt werden. Seltener werden die Samen auch am Boden bzw. auf Schneefeldern aufgepickt, wenn der warme und trockene Föhnwind die Zapfen geöffnet hat und die Fichtensamen zu Boden gefallen sind. Fortpflanzung: Nistet auf Nadelbäumen zu allen Jahreszeiten, bei gutem Angebot an Fichtensamen auch im Winter. Winter: Standvogel und Invasionsvogel, ähnlich wie der Bergfink und oft mit diesem vergesellschaftet. Nach starken Vermehrungen infolge von guten Samenjahren der Fichte tritt der Fichtenkreuzschnabel in Massen auf. Die Schwärme streifen weit umher und erscheinen dann zumeist im Herbst und Winter auch in weit entfernten Gebieten im Flachland. |
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Ähnl. Arten |
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Kiefernkreuzschnabel, Bindenkreuzschnabel. Beide Arten sind mehr an Kiefern- und Lärchenwälder gebunden. |
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