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Nucifraga caryocatactes Tannenhäher - Nutcracker [ Aves , Passeriformes , Corvidae ] |
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aus : Naumann |
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Merkmale |
Eichelhähergroß. Gefieder dunkelbraun, weiß getropft. Langer, fast schwarzer Schnabel. Auffällig weiße Unterschwanzdecken. Flug ähnlich wie Eichelhäher. |
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Verbreitung |
Weitgehend an das Vorkommen der Arve gebunden. Von dort auch in andere Nadelwälder ausstrahlend z.B. bis in die Kiefernwälder der Oberpfalz. Höchste Populationsdichte in Arvenbeständen, z.B. in den Zentralalpen. In den Arvenwäldern NO-Rußlands kommt die sibirische Rasse N.c. macrorhynchus vor. |
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Biotop |
Nadelwälder, insbesondere Zirbenbestände der Gebirge und Sibieriens. Sekundär auch in Nadel- und Laubwäldern des Flachlands. |
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Nahrung |
Nadelholzsamen, vor allem Zirbennüsse, die aus den Zapfen herausgehackt werden, Waldfrüchte, große Insekten, kleine Wirbeltiere. Zoochorie - Spezialisiert auf Zirbe (sibirischer Raum) und Arve (alpine Regionen) - »Nußaufhacker«. Hortet und verbreitet Arvensamen auf ähnliche Weise wie der Eichelhäher Eicheln. Transportiert im Herbst im Unterzungensack reife Arvennüsse in großen Mengen bevorzugt in höher gelegene Regionen der Gebirge, meist an oder oberhalb der Baumgrenze. Auf diese Weise trägt des Tannenhäher sehr wesentlich dazu bei, die Baumgrenze auch für Waldbäume mit schweren Früchten nach oben zu verschieben, die Zirbe konnte sich so in den Alpen überhaupt erst in diesen Regionen etablieren (sieht man einmal vom menschlichen Wirken ab). |
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Winter |
Standvogel. Bei starker Vermehrung oder Nahrungsmangel Invasionsvogel im Flachland. |
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Bedeutung |
s. Nahrung |
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Gesang |
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