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Garrulus glandarius Eichelhäher - Jay [ Aves , Passeriformes , Corvidae ] |
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Merkmale |
S/w., Flügeldecken blauschwarz gebändert. Scheitelfedern aufrichtbar. |
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Verbreitung |
Eurasien bis Japan. |
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Biotop |
Brut in Laub- und Nadelwäldern, Parks, Gärten, im Norden überwiegend in Fichtenwäldern. |
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Nahrung |
Legt im Herbst Vorratslager von Eicheln an. Im Unterzungensack werden Eicheln über Distanzen von mehreren Kilometern transportiert und an besonnten Stellen im Boden vergraben. Auf diese Weise können schwere Früchte der Waldbäume weit verbreitet werden (Zoochorie). Viele Früchte werden jedoch von den Hähern nicht mehr gefunden und keimen aus. Auf diese Weise können sog. Hähersaaten entstehen. Kann auch geringe Schäden in Saatkämpen verursachen, indem er die Kotyledonen der aufkeimenden Eichen kappt. Genauere Untersuchungen zeigten jedoch, daß diese Beschädigungen für die Keimlinge kaum nachteilig sind. |
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Brut |
Nestanlage in Bäumen in tieferen Zweiggabeln. Nest besteht aus Zweigen, ausgekleidet mit feinerem Material. Meist 5-8 Eier je Gelege, diese blaß grünlich bis oliv mit feiner brauner Sprenkelung. Die Jungen werden mit Insekten gefüttert. |
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Winter |
Standvogel, im Winter oft vergesellschaftet. |
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Sonstiges |
Monogame Ehe. |
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Forstl. Bedeutung |
Verzehrt, hortet und verbreitet Eicheln, Bucheckern und andere Waldfrüchte. Nesträuber. In Pflanzgärten und auf Saatflächen gräbt der Eichelhäher häufig die eingestuften Eicheln aus und verzehrt oder verschleppt sie. Außerdem zwickt er von den auflaufenden Keimlingen der Eiche die Kotyledonen ab. Dies ist jedoch nur ein vermeintlicher Schaden, denn die Eichenkeimlinge ohne Kotyledonen wachsen genau so gut wie die intakten Pflanzen. |
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