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Corvus frugilegus Saatkrähe [ Aves , Passeriformes , Corvidae ] |
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aus : Naumann |
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Verbreitung |
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Subtropische bis zu kühlen Zonen der Paläarktis von Westeuropa über den zentralasiatischen Steppengürtel bis nach Ostchina und Hinterindien, mit einer Höhengrenzen von ca. 500 m. In Europa sind die Mittelmeerländer und Skandinavien mehr oder weniger unbesiedelt. Bei uns im Winter in großen Schwärmen vor allem auf Feldern, häufig vergesellschaftet mit Dohlen. |
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Merkmale |
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Ähnlich Rabenkrähe, jedoch Schnabel schlank und spitz und Schnabelgrund nackt (allerdings noch nicht so bei Jungtieren). Adult weißlich, kahles Gesicht, Gefieder an den Schenkeln abstehend (Federhosen), Stoß gerundet. Oberschnabel schwächer gekrümmt eher gerade. |
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jung |
ausgewachsen |
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Biologie |
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Nahrung |
Allesfreser, Reste von Feldfrüchten, Bodentiere (z.B. Würmer, Schnecken, Mäuse), gerne Aas, auch Pflanzenteile (Blätter, Früchte, Keimlinge). Finden sie keine tierische Nahrung, weichen sie auf pflanzliche Nahrung aus und können dann gelegentlich Schäden auf landwirtschaftlichen Betrieben verursachen. Diese Schäden sind jedoch meist geringfügig. |
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Brut |
Koloniebrüter. Zumeist im Osten in großen Brutkolonien auf hohen Bäumen in Siedlungsnähe (Krähenplage). Nester werden bevorzugt hoch oben in einzelnen Baumgruppen gebaut. Unterbau aus stärkeren Ästen, die abgerissen oder am Boden gesammelt werden. Für den Nestbau werden auch gerne vorjährige oder verlassene Nester geplündert. Der Nestoberbau besteht aus dünnen Zweigen. Innen wird das Nest mit feinem Material wie Gras, Wurzelfasern etc. ausgepolstert. Wenn möglich, wird dasselbe Nest im nächsten Jahr wieder vom gleichen Brutpaar besetzt. Saatkrähen brüten in Einehen und brüten nur einmal im Jahr. 4-6 Eier, die etwa 3 Wochen lang vom Weibchen bebrütet werden. In dieser Zeit wird es vom Männchen gefüttert. Etwa 5 Wochen nach dem Schlüpfen sind die Jungen flügge. |
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Winter |
Teilzieher. Die Mehrzahl zieht im Herbst in großen Schwärmen von Ost- nach Westeuropa. Zugzeit Ende September bis Ende November und Februar bis April. |
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Bestände |
In Bayern Anfang des 20. Jahrhunderts durch gezielte Verfolgung stark in ihren Beständen reduziert, haben sich hier inzwischen die Populationen durch Schutzmaßnahmen wieder etwas erholt. |
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Literatur |
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Saatkrähen: Bayerischer Landesamt für Umweltschutz 2001: 22 Seiten. |
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