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Ökologie des Wald- + Gartenbaumläufers |
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Die beiden Baumläufer-Arten leiden unter hohen Verlusten an Neststandplätzen, da diese leicht von Räubern erreicht werden können. Nicht selten werden 30-50% der Gelege durch Marder, Wiesel, Eichelhäher, Krähen u.a. Nesträubern vernichtet. Ausgeglichen werden diese Verluste bei beiden Arten z.T. durch Schachtelbruten, d.h. ein Weibchen legt ein neues Gelege, bevor die Jungtiere des ersten Geleges selbständig sind. Letztere werden dann noch durch das Männchen weitergeführt. Nach neueren Untersuchungen benötigt ein Baumläuferpärchen eine Rindenfläche von ca. 18000 m², um eine Brut erfolgreich aufziehen zu können. Daraus ergibt sich eine Siedlungsdichte in Altbeständen von 1-3, maximal 10 Brutpaaren pro 10 ha Waldfläche. Laubwälder bieten dem Gartenbaumläufer meistens mehr Nahrung, es konnten bis zu 15 Brutpaare pro 10 ha Waldfläche beobachtet werden. Beide Arten sind im Winter dann bedroht, wenn die Bäume durch eine Eisschicht bedeckt sind, und somit keine Nahrungssuche möglich ist. Es kann dann Jahre dauern, bis sich die Populationen in dieser Region von einem Tiefstand wieder erholt haben. |
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Bäumler, W. (2000): Stamm-Absucher. Forst & Technik, 2: 2. |
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