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Vermehrungsstrategien bei Hühnervögeln |
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Bei Hühnervögeln gilt die Faustregel, daß die Tiere um so polygamer sind, je unterschiedlich Männchen und Weibchen in Körperform und Gefiederfärbung ausgebildet sind. Als Beispiel kann man Rebhuhn und Fasan anführen: Bei den Rebhühnern sind Männchen und Weibchen recht ähnlich. Sie sind monogam und das Männchen hilft bei der Betreuung der Nachkommen. Bei Fasanen sind die Geschlechter sehr unterschiedlich ausgebildet, die Tiere sind ausgesprochen polygam und die Männchen beteiligen sich nicht an der Aufzucht der Jungen. Man kann hier 2 Strategien erkennen: Die Männchen versuchen viele Nachkommen über viele Weibchen zu produzieren. Dazu haben sie ein beeindruckendes Prachtgefieder entwickelt, daß einen »gesunden« und »fitten« Vogel wiederspiegelt. Die Tiere zeigen ein territoriales Verhalten und versuchen ein Harem aufzubauen. Rebhühner versuchen eher eine »qualitative Aufzucht« weniger Junge. Die Männchen beteiligen sich an der Pflege, brüten, bewachen und führen die Jungen. Sie sind deshalb, zum Schutz vor Feinden, wie die Weibchen unscheinbar kryptisch braun gefärbt. |
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