Alpenschnehuhn, Lagopus mutus - Sommerkleid

Lagopus mutus

Alpenschneehuhn

[ Aves , Galliformes , Tetraonidae ]

Alpenschnehuhn, Lagopus mutus - Winterkleid

aus : Naumann


aus : Naumann


Merkmale

Winter: Weiße Flügel, weißer Bauch und weiß befiederte Füße. Sommer: Beide Geschlechter annähernd gleich, kryptisch, braun-grau-weiß marmoriert gefärbt.

Verbr.

Brütet im äußersten Norden Eurasiens und Nordamerikas. Isolierte Populationen in den Hochgebirgen Zentraljapans, den Pyrenäen und der Alpen.

Biotop

Bevorzugt Gebirge mit stark wechselnder Hangneigung und unterschiedlichen Hangexpositionen. Im Winter schneefreie Grate und Hänge.

Nahrung

In den Alpen vertilgen sie Knospen verschiedener Zwergstraucharten, in Skandinavien auch Rentierflechten. Gelegentlich werden auch Insekten als Nahrung aufgenommen, insbesondere von den Nestlingen.

Brut

Zur Brutzeit bilden die Hähne Reviere. Die Nester werden in Mulden unter Steinen und Zwergsträuchern angelegt. 6-10 Eier pro Gelege in den Alpen nicht vor Juni. Das Weibchen brütet alleine, 21-24 Tage. Die Jungtiere verlassen sofort das Nest. Im Gegensatz zu anderen Rauhfußhühnern beteiligt sich auch der Hahn am Hüten und Hudern (s. Geschlechtsdimorphismus).

ÜW

Standvogel, der im Winter tiefer, bis in die subalpine Region absteigt. Wintergesellschaften, die sich zur Brut wieder auflösen.

Sonstiges

Das dichte Gefieder schützt hervorragend gegen die winterliche Kälte. In Grönland überleben Schneehühner Temperaturen bis zu -40°C. Bei großer Kälte graben sie sich in den Schnee ein.


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 05.06.00