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Coracias garrulus Blauracke [ Aves , Coraciiformes , Coraciidae ] |
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aus : Naumann |
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Die Blauracke ist ein Vogel, der bei uns praktisch verschwunden ist. Sie brütete noch bis 1890 bei Burglengenfeld (nordöstlich von Nürnberg) in hohlen Kiefern. Das es aber ein häufigere Art gewesen ist, läßt sich aus einer Flügelzeichnung Dürers ableiten, die um 1525 in Nürnberg entstanden ist. Wahrscheinlich hat Dürer den Flügel auf dem Marktplatz erworben, wo gefangene Tiere als »Leckerbissen« verkauft wurden. Es ist nicht auszuschließen, daß die Blauracken-Bestände in Zukunft wieder zunehmen könnten, ähnlich wie dies bei Kleiber und Bienenfresser, bedingt durch eine Erwärmung der Wälder, anscheinend vonstatten geht. |
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Merkmale |
Hähergroßer Vogel mit kastanienbraunem Rücken und Schultern, restlicher Körper auffallend hell türkis. Zehe 3+4 teilweise verwachsen. |
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Verbreitung |
Eurasien bis an den Nordrand der Waldsteppe bzw. des Laubwaldgürtels. |
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Biotop |
Lichte, höhlenreiche Eichenbestände, Kieferwälder, Feldgehölze, Waldränder, Parkanlagen. |
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Nahrung |
Hauptbeute sind mittelgroße bis große Käfer, Geradflügler, aber auch andere Insekten, Regenwürmer und kleinere Wirbeltiere (junge Reptilien). Auf dem Herbstzug auch Beeren. |
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Brut |
In Europa fast nur in Baumhöhlen, besonders in solchen der Eiche und Kiefer. Die Blauracke nimmt auch Kunsthöhlen an. In Asien und Nordafrika in selbstgegrabenen Erdhöhlen. Nestmaterial wird nicht eingetragen, 4-6 Eier je Gelege. |
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Winter |
Zugvogel, der in Afrika (bis Südafrika hinein) überwintert. |
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Alter |
Ältester Ringvogel 9 Jahre, in Gefangenschaft 12 Jahre. |
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Gemälde A. Dürer |
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