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Apus apus Mauersegler [ Aves , Apodiformes , Apodidae ] |
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aus : Naumann |
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Der Mauersegler gleicht der Rauchschwalbe, die jedoch kleiner ist. |
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Merkmale |
Die Tiere sind größer als europäische Schwalben, mit langen, sichelförmigen Flügeln und einem kurzen gegabeltem Schwanz. Das Gefieder ist mit Ausnahme der weißen Kehle, rußschwarz. Aller 4 Zehen sind nach vorn gerichtet. |
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Verbreitung |
Europa, bis nach Innerasien, allerdings mit Verbreitungslücken. |
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Biotop |
Ursprünglich waren Mauersegler Waldbewohner die bei uns aber zu Kulturfolgern geworden sind. In Mitteleuropa brüten sie meist an Steinbauten, im Spessart allerdings, wie auch im Mittelmeergebiet, noch auf Bäumen. |
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Nahrung |
Praktisch ausschließlich Insekten und Spinnen, hier aber sehr vielseitig. |
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Brut |
Nester in Hohlräumen mit direktem Anflug. |
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Winter |
Langstreckenzieher, der im im äquatorialem- und Südafrika überwintert. Auf dem Zug oft mit Schwalben vergesellschaftet. |
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Alter |
Ältester Ringvogel 21 Jahre. |
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Mauersegler sind ausgezeichnete Flieger, die ihre Beute im Flug fangen. Als Anpassung besitzen sie eine breite Mundspalte, allerdings sind bei ihnen die Borsten nur undeutlich ausgebildet. Die Tiere jagen ihre Beute mit lautem shri-shri. Sie fliegen sehr gerne vor Gewitterfronten. Man vermutet, daß in solchen Zonen durch Turbulenzen Insekten aufgewirbeltwerden, und so die Luft mit Beute angereichert ist. Es wurden Tiere beobachtet, die Gewitterfronten 200 km entfernt von ihrem Nest aufgesucht haben, um dann mit der Beute wieder zum Nest zurückzukehren. Mauersegler scheinen sich fast nur in der Luft aufzuhalten. Telemetrische Untersuchungen ergaben, daß viele Tiere nur 1 Stunde am Tag ruhen. |
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