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U.-Fam. Anatinae Enten [ Aves , Anseriformes , Anatidae ] |
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Merkmale |
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Füße gedrungen, Lauf kürzer als Mittelzehe. Schnabel ohne Leisten, sondern mit Lamellenstruktur - Siebschnabel (kein Rupfschnabel wie Gänse und Schwäne)! |
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Durch Ruderbewegung wird Schlamm aufgewühlt, nachfolgende Tiere sieben daraus Nahrungspartikel heraus. Vielen Tieren wird im Sommer diese Nahrung zum Verhängnis. Entwickeln sich anaerobe Bakterien und Pilze, vor allem Botulinus, so können die Tiere hierdurch absterben. |
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Enten sind durch ein ausgeprägtes Balzverhalten gekennzeichnet. Die Gebärdensprache wird teilweise schon vor der Geschlechtsreife der Tiere, im Herbst, geübt. Grund: Für die Eiablage stehen oft nur wenige Tage zur Verfügung (Wetter, Futter etc). Häufig erfolgt eine Bastardbildung, die aber steril sind (z.B. zw. Pfeif-, Schnatter- und Stockente). Diese Bastardbildung ist besonders dann zu beobachten, wenn Enten, wie in Parks, in großer Dichte vorkommen bzw. gehalten werden. |
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Die Geschlechter sind bei den Enten sehr unterschiedlich gefärbt, bei Weibchen dominieren Brauntöne (bessere Tarnung). Junge männliche Enten sehen oft in der Färbung den Weibchen ähnlich. Die männlichen Enten erhalten ihr endgültiges Gefieder oft erst nach 3-4 Jahren. Wahrscheinlich steht dies mit der größeren Überlebenswahrscheinlichkeit unerfahrener Tiere in Zusammenhang: So sind sie zum einen besser gegen Räuber geschützt und können u.U. Reviere besetzen, ohne der Konkurrenz älterer Männchen ausgesetzt zu sein. |
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Enten können in zwei Gruppen unterteilt werden: |
Charakteristisches Bestimmungsmerkmal der Schwimmenten ist der Spiegel, an dem sich die Geschlechtespartner gegenseitig erkennen. Dieser Spiegel ist bei Männchen und Weibchen gleich gefärbt. Die Färbung des Spiegels ergibt sich aus Interferenzfarben (d.h. die Farben ergeben sich durch Lichtbrechung). Die Flügel sind beim Tauchen nicht so gut wie bei den Tauchenten durch die Federtasche geschützt. Beim Tauchen müssen sie die Flügel benutzen um dem Auftrieb entgegenzuwirken. Nach dem Auftauchen schlagen die Tiere meist mit den Flügeln, um das Gefieder zu trocknen. |
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Geschützte Enten |
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Bei den Tauchenten EiEiMoKoSchell: Eisente, Eiderente, Moorente, Kolbenente, Schellente |
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Bei den Schwimmenten LöSchBrand: Löffelente, Schnatterente, Brandente |
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Beispiele |
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Schwimmenten |
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Meeresenten |
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