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Gyps fulvus Gänsegeier / Griffon Vulture [ Aves , Accipitriformes , Accipitridae ] |
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© W. Bäumler |
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Merkmale |
Größer als der Seeadler. Flugbild mit breiten, brettartigen Flügeln, breite gefiederte Hinterschwingen. Schwanz kurz, im gespreizten Zustand leicht keilförmig. |
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Verbreitung |
Trockengebiete in Südeuropa, Nordafrika, Vorderasien, Nordindien. |
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Biotop |
Als Felsbrüter und Segelflieger ist diese Art sehr von der Termik abhängig. Deshalb werden Landschaften mit hoher Reliefenergie bevorzugt, wie aride Gebiete mit Karstgebirgen und steppenartigen Ebenen. |
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Nahrung |
Ausschließlich tote Tiere, besonders mittelgroße Säuger. Angriffe auf lebende Tiere wurden bisher nicht beobachtet. |
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Brut |
Koloniebrüter, Felsbrüter. Geschlechtsreife nach 4-5 Jahren. Monogame Dauerehe. Nester in offenen Höhlen oder Nischen im Fels, aus dünnen Zweigen, oft mit Gras ausgelegt. Beide Partner beteiligen sich am Nestbau und an der Brut. Meist 1 Ei pro Gelege. Eizeit ca 54 Tage, Nestlingsdauer 115 Tage. |
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ÜW |
Stand-, Strichvogel und Teilzieher. Im nördlichen Verbreitungsgebiet keine Überwinterung. |
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Alter |
Höchstalter in Gefangenschaft 37 Jahre. |
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Bestand |
Gänsegeier (und Bartgeier) waren bis etwa 1890 auch in den Bayerischen Alpen verbreitet, wurden dann aber auf Drängen der Viehhirten nach einem Erlaß der Bayerischen Regierung abgeschossen und ausgerottet. Restbestände von allen vier Geier-Arten sind noch in Spanien vorhanden. Derzeit gibt es mehrere Projekte der Wiederansiedlung in verschiedenen Alpenländern. |
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