Fam. Salamandridae

Salamander u. Molche

[ Amphibia , Urodela ]

© Uwe Schneehagen



Merkmale

Geschlechtsreife Tiere ohne Kiemen (jedoch mitunter Neotenie).


Beispiele

Gatt. Salamandra Erdsalamander:

Mit drehrundem Schwanz, ovo-vivipar. Zur Begattung trägt das Männchen den weiblichen Partner eine Weile auf dem Rücken, setzt ein kugeliges Samenpaket auf dem Boden ab und läßt das Weibchen in der Weise vom Rücken herabgleiten, so daß es die Spermatophore in die Samentasche (Receptaculum seminis) aufnehmen kann.

Feuersalamander - S. salamandra


Feuersalamander - S. salamandra

Alpensalamander - S. atra


Gatt. Triturus Wassersalamander, Molche:

Mit seitlich abgeplattetem Schwanz, ovipar. Stärker an Gewässer gebunden als die Erdsalamander.

Verbringen einen Teil des Jahres auf dem Lande. In dieser terrestrischen Phase ist die Haut samtig, trockener und weniger auffällig gefärbt. Zur Fortpflanzung suchen Wassersalamander im zeitigen Frühjahr stehende oder langsam fließende Gewässer auf. Während dieser Zeit entwickeln die Männchen ein charakteristisches Hochzeitskleid, die sog. Wassertracht. Sie sind in leuchtenden Farben geschmückt. Auf dem Schwanz und oft auch auf dem Rücken wird ein flexibler Hautkamm ausgebildet. Er vergrößert die Körperoberfläche und verbessert die Atmung bzw. die Sauerstoffaufnahme während der Balz. Die Hinterzehen können durch Saum- oder Schwimmhautbildungen vergrößert werden. Bei beiden Geschlechtern kann sich beiderseits am Rücken eine drüsige Schwellung entwickeln, wodurch ein rechteckiges Körperprofil entsteht.

Ausgeprägtes Balzverhalten, wobei das Männchen das weitgehend passive Weibchen umwirbt. Gewöhnlich befächelt das Männchen mit seiner eingeschlagenen Schwanzspitze das Weibchen und versetzt ihm zwischendurch einen peitschenartigen Schlag. Schließlich setzt es einen Samenträger ab, über den sich das Weibchen bewegt oder über den es geleitet wird, um ihn mit der Kloake aufzunehmen.

Das Weibchen legt die Eier gewöhnlich einzeln ab, wobei es diese an Wasserpflanzen oder an Steine etc. heftet. Die Laichperiode kann sich dabei oft ziemlich lange hinziehen.

4 einheimische Arten:

Triturus alpestris - Berg- oder Alpenmolch

Triturus vulgaris- Teich- oder Streifenmolc

Triturus helveticus - Fadenmolch

Triturus cristatus - Kammolch

Triturus alpestris - Berg- oder Alpenmolch

Triturus vulgaris- Teich- oder Streifenmolch

Triturus helveticus - Fadenmolch

Triturus cristatus - Kammolch


Bestimmungsübungen an Vögeln und Säugern

Last modified: 05.07.02